Der Schulstandort der Grundschule Oberneuland umfasst insgesamt vier Bestandsgebäude sowie einen Neubau, der neben Unterrichtsräumen auch eine Mensa im Erdgeschoss beherbergt. Die Außenanlagen verknüpfen die einzelnen Gebäude auf dem rund 7.460 m² großen Schulgelände und schaffen mit den Themenschwerpunkten Sport und Bewegung, Aufenthalt, Spiel und Treffpunkt ein vielfältiges Nutzungsangebot für Schüler*innen und Lehrpersonal.
Durch die Anordnung der Bestandsgebäude ist bereits heute eine prägnante Raumabfolge vorhanden, die in der Neuplanung aufgegriffen und konsequent weitergeführt wird. Es entstehen räumlich gefasste Platzsituationen, die über ein durchgängiges befestigtes Wegenetz miteinander verbunden sind. Die Formensprache orientiert sich dabei an der Orthogonalität der Gebäudekörper. In der Materialwahl wird einerseits die bestehende Gestaltungssprache fortgeführt und andererseits ein Bezug zur Architektur des Neubaus hergestellt.
Vor dem neuen Haupteingang des Neubaus befindet sich eine zentral gelegene befestigte Schulhoffläche. Diese dient neben der Abwicklung des Lieferverkehrs und den Anforderungen der Feuerwehr vor allem als großzügige Bewegungs- und Aufenthaltsfläche für die Schüler*innen.
Nördlich daran anschließend befindet sich eine zentrale Spielfläche mit verschiedenen Spielgeräten sowie einem Holzdeck unter einem großen Bestandsbaum. Vor der Fensterfront der Mensa wurde eine Terrasse mit acht Tisch-Bank-Kombinationen angeordnet. Diese kann sowohl während der Mittagspause als auch für Unterrichtseinheiten oder Arbeitsgemeinschaften im Freien genutzt werden, beispielsweise für eine Schach-AG.
Zwischen den Gebäuden A, B und D hat das Multifunktionsspielfeld einen neuen, zentralen Standort erhalten und ergänzt das vielfältige Bewegungsangebot auf dem Schulgelände.
Architektur: Gruppe GME
Bauherr: Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten durch IB Stadt
